
Atmosphärendruck PlasmaPlasmaBeam OEM
Feinstreinigung und Oberflächenaktivierung vollintegrierbar
PlasmaBeam OEM - das System mit längerer Versorgungsleitung für Roboteranwendungen, bestehende Fertigungslinie
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Kompakte Bauweise für gute Integration
Die PlasmaBeam OEM Systeme lassen sich zuverlässig einbauen und erzeugen eine Plasmaflamme in gleicher, bewährter Qualität wie bei unseren Tischgeräten von Diener electronic.
Das Atmosphärendruckplasma bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Die Geräte sind hauptsächlich für die lokale Vorbehandlung verschiedenster Oberflächen konzipiert, beispielsweise für das Reinigen und Aktivieren von Polymeren, Metallen, Keramiken, Gläsern und Hybridmaterialien. Durch die einzigartige Aufbauart des PlasmaBeam OEM von Diener electronic ist die Plasmaanlage gut integriert werden.
Der atmosphärische Plasmaprozessor zur Oberflächenreinigung und -aktivierung kommt in vielen Industriebereichen zum Einsatz, z. B. in der Kunststofftechnik, Automotive, Elektrotechnik, Elastomertechnik, Feinwerktechnik, Medizintechnik, Solarzellentechnik sowie Halbleitertechnik und Optik.
Reinigen
Die Atmosphärendruck Plasma Anlage PlasmaBeam OEM bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten der lokalen Feinstreinigung von Polymeren, Metallen, Keramiken oder Gläsern. Dabei werden molekulare Verschmutzungsreste abgebaut.
Mehr InformationenAktivieren
Das Atmosphärendruckplasma ist ein hocheffizientes Verfahren zur lokalen Haftverbesserung von diversen Substraten vor dem Lackieren, Kleben, Bedrucken oder Bonden. Die Plasmaaktivierung der Atmosphärendruck Plasma Anlage PlasmaBeam OEM schafft polare Bindungspartner und erhöht die Oberflächenenergie.

Die STANDARD-Düse am Plasmaerzeuger
Das Prinzip der atmosphärischen Plasmaanlage PlasmaBeam OEM besteht aus den Grundkomponenten Versorgungseinheit und Plasmaerzeuger. Dieser erhält von der Versorgungseinheit über eine Versorgungsleitung die Hochspannungs- und die Prozessgasversorgung. Im Plasmaerzeuger wird zwischen Hochspannungselektroden eine Lichtbogenentladung gezündet. Das erzeugte Plasma bläst über die STANDARD Plasmadüse aus.
Der PlasmaBeam OEM von Diener electronic, ist mit dem Standard-Plasmaerzeuger ausgestattet. Die Plasmadüse bewerkstellig mit hoher Geschwindigkeit eine Behandlungsbreite von ca. 8 - 12 mm – ideal zur Aktivierung der Klebenut vor dem Verbund.
Für eine gute Oberflächenbehandlung mit atmosphärischen Plasmasystemen ist im Folgenden wichtig: die Behandlung soll immer in Bewegung durchgeführt werden!

Gezielte, partielle Oberflächenaktivierung mit PlasmaBeam
Atmosphärendruckplasma ist ein technisches Plasma, das bei normalem Umgebungsdruck angeregt wird. Das Prozessgas ist meist gereinigte trockene Druckluft, auch reiner Sauerstoff oder Stickstoff sind möglich. Die Anregung erfolgt über Gasentladung bei Hochspannung. Das Plasma ist auf Grund der geringen freien Weglänge bei Atmosphärendruck der Teilchen räumlich eng begrenzt.
Somit ist das Atmosphärendruckplasma beim PlasmaBeam OEM von Diener electronic immer partiell und ermöglicht eine gezielte Aktivierung der Oberfläche exakt an der Stelle, wo sie sein muss.

Remote-Anschluss - SUB-D Anschluss
Über den Remote-Anschluss lässt sich die Atmosphärendruck Plasmaanlagen PlasmaBeam OEM steuern. Die externe PC-Steuerung Ihrer Fertigungsanlage kann die Plasma ON/OFF-Funktion auslösen sowie den Status der Anlage „Plasma ON / OFF / Ready“ auslesen.

Fixierung des Plasmaerzeugers STANDARD
Da entweder das zu behandelndes Werkstück oder der Plasmaerzeuger in Bewegung sind, muss der Plasmaerzeuger fest installiert sein. Auf Wunsch liefert Diener electronic für den PlasmaBeam OEM aufgabenabhängige Halterungen zur stabilen Fixierung der Plasmaerzeuger.

Volatile Organic Compounds Free
Die Plasma-Oberflächenbehandlung ist der ausschlaggebende Ansatz zur VOC-freien (Volatile Organic Compounds) Fertigung. Sie bewirkt die Funktionalisierung der Bauteil ohne nasschemischen Verfahren wie Lösungsmittel oder Primer. Umweltschädlicher Einsatz von Chemie, Spülwasser und Trocknungszeiten entfallen nahezu und sparen somit Ressourcen ein. Dank der Prozessstabilität kann die Ausschussrate sinken und trägt somit auch zum Nachhaltigkeitsprinzip bei.
Technische Daten
Gehäuseabmessungen
Tischgerät
Zwischentransformator
Steuerung
Halbautomatische Steuerung
Abmessungen Plasmadüse
⌀ 32 mm xT 210 mm
Gewicht: 1,0 kg
Kabellänge: 3 m
Behandlungsbreite
ca. 8 - 12 mm
Prozess- und Kühlgas
Trockene, ölfreie Druckluft
Eingangsdruck: 5 - 8 bar
Gasverbrauch: 2 m³/h
Generator
40,00 kHz | Leistung 300 W
Gaszufuhr
6 mm Schnellsteck-Schott-Verbindung
Spannungsversorgung
230 V | 16 A
Technische Änderungen vorbehalten.
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FAQ Häufig gestellte Fragen
Welche Hauptvorteile bringt uns die Aktivierung mit Atmosphärendruckplasma?
PlasmaBeam Technik ist für Inline Prozesse anwendbar z. B. Plasmaaktivierung von endlosen Gummiprofilen, Schläuche vor dem Bedrucken, Kleben, Beflocken oder Lackieren.
Diese Technik ist Roboter tauglich, d. h. die 2- oder 3-dimensionalen Oberflächen können mit dem Plasmastrahl mithilfe von Robotern abgescannt werden.
PlasmaBeam ermöglicht eine lokale Oberflächenaktivierung ohne Maskieren - die restlichen Oberfläche werden nicht berühren.
Wie groß ist die Behandlungsbreite bei den Anlagen PlasmaBeam OEM?
Zwischen ca. 8 - 12 mm je Düse ist die Behandlungsbreite bei den Anlagen PlasmaBeam OEM von Diener electronic. Allerdings muss die Reinigungsbreite bei jeder Anwendung vorab geprüft werden (z. B. durch Kontaktwinkelmessung). Bei Verwendung von reinem Sauerstoff (O2) oder Stickstoff (N2) wird die Behandlungsbreite etwas erhöht.
Welcher Abstand zwischen der Düse und Oberfläche wird bei der Anlage PlasmaBeam OEM empfohlen?
Wir empfehlen bei der Anlage PlasmaBeam OEM einen Abstand von 12 mm bei Verwendung von Druckluft nicht zu überschreiten. Die optimale Geschwindigkeit liegt im Bereich von ca. 5 - 7 mm, kann sich aber abhängig vom Abstand variieren.
Welche Bearbeitungsgeschwindigkeiten sind bei dem PlasmaBeam OEM denkbar?
Die Bearbeitungsgeschwindigkeit bei dem PlasmaBeam OEM starten bei ca. 10 - 20 mm/s (gültig für Metalle), bis einige Meter pro Sekunde (beim Faltkartons-Aktivierung). Oft wird die Geschwindigkeiten von ca. 150 - 400 mm/s angewendet.
Entstehen bei dem PlasmaBeam OEM irgendwelche Abgase?
Ja, bei dem PlasmaBeam OEM wird das Plasma mit Druckluft oder mit Stickstoff in einer elektrischen Entladung erzeugt. Dadurch werden vor allem die Stickoxyde (NO und NO2) freigesetzt. Eine geringere Menge von kohlenstoffhaltigen Abgasen ist selbstverständlich auch möglich (CO2, CO). Die Anlage muss zwingend mit einer guten Abluft versehen werden!
Welche Werkstoffe lassen sich mit dem PlasmaBeam OEM aktivieren?
Nahezu alle festen Stoffe, außer dünnen Polymerfolien und fluorhaltigen Polymere lassen sich mit dem PlasmaBeam OEM von Diener electronic aktivieren.
Welche Gase werden typischerweise bei dem PlasmaBeam OEM verwendet?
Am günstigsten ist die Druckluft. Dazu kann die Anlage PlasmaBeam OEM von Diener electronic mit reinem Stickstoff oder sogar mit Formiergas (N2/H2) bis max. Konzentration von XX % für H2 verwendet werden.
Kann der PlasmaBeam OEM kontinuierlich, z.B. 4 - 5 Std in der Produktionslinie, arbeiten?
Die Anlage PlasmaBeam OEM von Diener electronic ist für einen kontinuierlichen Betrieb konzipiert und läuft oft mehrere Stunden Nonstop in der Produktion.
Ist die Behandlung mit dem PlasmaBeam OEM von elektronischen Komponenten problematisch?
Der PlasmaBeam OEM von Diener electronic unterliegt dem sogenannten Remote-Plasma Funktionsprinzip und die elektrische Entladung berührt die Oberfläche in der Regel gar nicht.
Wie kann man die Reinigungsqualität bei atmosphärischem Plasma in Bezug zum Modell PlasmaBeam OEM beschreiben?
Der PlasmaBeam OEM von Diener electronic kann sehr dünne, spurenartige organischen Kontaminationen entfernen. Bei stärkeren Kontaminationen (z. B. Ölflecken, Tropfen, Farbschichten) empfehlen wir eine Vorreinigung mit anderen Methoden.
Sind Abluftfilter bei der/dem PlasmaBeam OEM nötig?
Ja, alle Anlagen müssen zwingend an eine gute Abluft angeschlossen werden vollkommen egal welches Gas verwendet wird. Es entstehen Stickoxide, Abgase, feine Öl-Nebel (bei Öl Pumpen), usw., welche nicht eingeatmet werden dürfen, zudem sind die Gase oft sauer, somit begünstigen sie das Rosten von umliegenden Teilen, Maschinen, Anlagen.









