Sterilisation und Desinfektion

Mit Plasma sogar Atemschutzmasken sterilisieren

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In Zeiten der ständigen Belastung durch Bakterien und Viren wie z.B. dem Corona Virus oder der jährlichen Grippe-Welle, ist es umso wichtiger Medizinische Materialien und Equipment wie z.B. Atemschutzmasken oder OP-Besteck steril und rein zu halten. Mit Plasma können selbst Materialien und Gegenstände sterilisiert werden die mit einer herkömmlichen chemischen Desinfektion gar nicht oder nur sehr Kostenintensiv gereinigt werden können. Außerdem wird im Niederdruckplasma eine Sterilisation ermöglicht die ohne große Hitze arbeitet, somit ist eine Desinfektion selbst bei hitzeempfindlichen Gegenständen möglich ohne diese zu Beschädigen.

Plasmaanlagen

Individuell auf Ihren Prozess optimiert.

Mit Plasma können Teile trocken sterilisiert werden. Als Prozessgas wird Sauerstoff oder Wasserstoffperoxid verwendet.
Die Keimabtötende Wirkung im Plasma geht von unterschiedlichen Parametern wie z.B Unterdruck, UV-Strahlung, Elektronenbeschuss, Radikaleinwirkung und anderen aktiven Teilchen aus. Durch die unterschiedliche Wirkung sind Resistenzbildungen weniger möglich als bei anderen gängigen Methoden. Das Plasma schädigt nachweißlich alle Bestandteile einer Erregerzelle: Zellwand, Sporenhülle, Membran, DNA. Alle Bestandteile weißen nach dem Plasma letale Schäden auf.

Vorteile der Plasmasterilisation

  • Optimierte Plasmen entkeimen hitzeempfindliche Materialien bei geringer thermischer Belastung ohne wesentliche Packstoffmodifikationen
  • geringerer Energieverbrauch 
  • wenig Umweltbelastung durch kritische Chemikalien
  • Keine Rückstandsproblematik im Packmittel
  • einfache Kontrolle und Sicherheit der Anlagen (einfach durch Abschalten)
  • Anlagen leicht zu reinigen, da nach dem Abschalten keine problematischen Chemikalien vorhanden sind
  • Bei der Sterilisation von Oberflächen mittels Plasma ist zu beachten, dass die Oberfläche aktiviert wird und gegebenenfalls nach dem Vorgang veränderte Eigenschaften aufweist. Dies ist besonders im
  • Zusammenhang mit der Biokompatibilität von Implantaten relevant.
  • Durch die sehr hohe Spaltgängigkeit von Plasma können auch Arbeiten mit komplexen Geometrien feinst gereinigt werden. Die Anwendung von Plasma bietet – auch vor dem Hintergrund der sie verschärfenden
  • Gesetzeslage – eine sinnvolle und effektive Ergänzung für das Hygienemanagement.

    Reinigen von Werkstoffen

    Die Plasmatechnik bietet Lösungen für jede Art der Verschmutzung, für jedes Substrat und für jede Nachbehandlung. Dabei werden auch molekulare Verschmutzungsreste abgebaut.

    MEHR ÜBER DIE REINIGUNG

    Aktivieren von Werkstoffen

    Voraussetzung für die Haftung von Bindungspartnern beim Lackieren, Kleben, Bedrucken oder Bonden ist eine gute Benetzbarkeit der Oberfläche.

    MEHR ÜBER DIE AKTIVIERUNG

    Ätzen von Werkstoffen

    Die Plasmatechnik ermöglicht anisotropes und isotropes Ätzen. Isotropes Ätzen durch chemisches Ätzen, anisotropes Ätzen durch physikalisches Ätzen.

    MEHR ÜBER DAS ÄTZEN

    Beschichten von Werkstoffen

    Mit Niederdruckplasmen lassen sich Werkstücke mit diversen Beschichtungen vergüten. Dazu werden gasförmige und flüssige Ausgangsstoffe in die Vakuumkammer zugeführt.

    MEHR ÜBER DAS BESCHICHTEN

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